Wie misst man Anfragen über eine Website?
Seitenaufrufe sagen nichts. Diese sechs Ereignisse sollten lokale Betriebe messen — und so ordnen Sie sie einer Quelle zu.
Veröffentlicht 12. August 2026
Die meisten Betriebe haben irgendeine Statistik und schauen auf Besucherzahlen. Das ist die am wenigsten nützliche Zahl überhaupt — sie sagt nichts darüber, ob jemand angerufen hat.
Was Sie messen sollten
- Klick auf die Telefonnummer — bei lokalen Betrieben meist die wichtigste Kennzahl.
- Erfolgreich abgesendetes Kontaktformular.
- Klick auf WhatsApp.
- Abgeschlossene Terminbuchung.
- Klick auf die E-Mail-Adresse.
- Klick auf Routenplanung — bei Ladengeschäften ein starker Indikator für einen Besuch.
Herkunft sichtbar machen
Zu wissen, dass zwölf Anfragen kamen, hilft nur begrenzt. Interessant wird es, wenn Sie wissen, woher. Dafür brauchen Sie zwei Dinge.
UTM-Parameter für alles, was Sie selbst verlinken
Der Website-Link im Google-Profil, Links in Social-Profilen, QR-Codes auf Fahrzeugen und Rechnungen: Jeder bekommt eine Kennzeichnung. Sonst erscheinen diese Besucher als „direkt" und sind nicht unterscheidbar.
Ein einheitliches Schema
Legen Sie es einmal fest und halten Sie sich daran. Uneinheitliche Schreibweisen — einmal „Google", einmal „google" — erzeugen getrennte Zeilen im Bericht und machen ihn unbrauchbar.
Was Sie nicht messen sollten
Niemals den Inhalt von Anfragen. Freitext aus Formularen gehört nicht in ein Analysewerkzeug — datenschutzrechtlich heikel und praktisch nutzlos. Messen Sie, dass eine Anfrage stattgefunden hat, nicht was darin stand.
Einwilligung
In Deutschland dürfen die meisten Analysewerkzeuge erst nach Einwilligung laden. Das bedeutet: Ein Teil der Besucher taucht nicht auf. Das ist normal und kein Fehler. Für Verlaufsbetrachtungen genügt es, solange die Bedingungen gleich bleiben.
Eine sinnvolle Mindestausstattung
- Search Console einrichten — kostenlos, keine Einwilligung nötig, zeigt Suchanfragen und technische Probleme.
- Die sechs Ereignisse oben erfassen.
- UTM-Schema festlegen und überall anwenden.
- Interne Zugriffe ausschließen.
- Einmal im Monat draufschauen. Zahlen, die niemand ansieht, sind wertlos.